Schon Platon wußte...

„Beim Spiel kann man einen Menschen in einer Stunde besser kennenlernen, als im Gespräch im ganzen Jahr.“  (Platon; 427-348 v. Chr.)

Die Teilnehmer des 1. Alstertaler Spieleabends saßen um etliches länger als eine Stunde am Tisch, um miteinander zu spielen. Einige Geschwister und ein Gast fanden sich um einen Tisch zusammen. Getränke, Knabbereien und Gespräche am Rande sorgten für ein gemütliches Feierabendgefühl. Ehe man sich versah, waren beinahe drei Stunden vergangen.

Die Auswahl der mitgebrachten Gesellschaftsspiele war groß.
Zum „Aufwärmen“ haben wir zu Beginn gemeinsam das Spiel „Story Cubes“ gespielt. Das ist ein großartiges Spiel für alle, die Geschichten lieben. Mit Hilfe von Würfeln (9 bis 18 Stück), auf deren Seiten unterschiedliche Bilder und Symbole zu sehen sind, wurden Kettengeschichten kreiert, die sehr viel Gelächter auslösten. Jeweils der nächste Spieler erzählt eine einmal begonnene Geschichte nach seiner Fantasie, dem Bild auf dem gesetzten Würfel und dem vorherigen Inhalt weiter…kurios! Die Geschichte erfährt bei der Entstehung viele Wendungen, manchmal dramatisch, manchmal erheiternd komisch.

Dann sorgten Halma, Mühle und Mikado in Kleinrunden dafür, dass die Zeit wirklich wie im Fluge verging.
Die letzte Stunde hatten wir dann wieder für eine gemeinsame Runde: das Würfelspiel Knobeln bzw. Kniffeln hat am Ende einen Gewinner!
Aber Gewinner des Abends waren wir alle. Denn Platon hat mit seiner Aussage nicht ganz unrecht:
Beim Spielen erlebt man sein Gegenüber einmal auf eine etwas andere Art und Weise  – und das ist wirklich schön.