Ostern bedeutet das Leben zu feiern

Mit einem „Feiern des Lebens“ begann für einige Geschwister der Ostermorgen.

Schon fast traditionell begann dieser sonnige Tag mit einem gemeinsamen Osterfrühstück, wobei sich einige Geschwister mit dem Satz: „Der Herr ist auferstanden – ja, er ist wahrhaftig auferstanden“ freudig begrüßten.

Liebevoll gedeckte Tische, frisch gekochter Kaffee und Tee und eine große Auswahl an Broten, selbst gekochter Marmelade und vielem mehr erfreuten die Anwesenden.

Marvin steuerte einen schönen musikalischen Beitrag bei mit einem Lied aus „Feiert Jesu“. Es trägt den Titel „Aus tiefstem Herzen“ und wurde von ihm mit Gitarre vorgetragen.

Als Bibelwort für den Ostergottesdienst dienten die Worte aus Lukas 24; Vers 46-48:

„… und (Jesus) sprach zu ihnen: So steht´s geschrieben, dass Christus leiden wird und auferstehen von den Toten am dritten Tage; und dass gepredigt wird in seinem Namen Buße zur Vergebung der Sünden unter allen Völkern. Fangt an in Jerusalem und seid dafür Zeugen.“

Das war auch das Thema, welches den gesamten Gottesdienst prägte.

Am Karfreitag hatte Bischof Beckmann in seiner Predigt unter anderem gesagt, dass Gott seine Zusagen verlässlich erfüllt.
Priester Melbye berichtete von den Emmaus Jüngern und den Jüngern in Jerusalem, denen Jesus nach seiner Auferstehung begegnete. Sie waren alle enttäuscht und keiner wusste, wie es nun weitergehen sollte. Bis sie Jesus erkannten, hat es einige Zeit gedauert.

Er machte ihnen klar, so Priester Melbye, dass alles so geschehen musste, wie es schon in den Schriften niedergeschrieben stand. Auch die Zusage, dass Jesus auferstehen wird, ist also verlässlich erfüllt worden.

Ostern, so erläuterte es der Priester, ist ein traditionelles Fest. Der Begriff „Tradition“ wird abgeleitet von dem lateinischen Wort „tradere“. Das bedeutet sinngemäß, dass etwas mit den Händen oder dem Mund weitergetragen wird.

Der Kern der Osterbotschaft ist der Glaube an die Auferstehung Christi.
Es ist ein großer Anspruch an uns gläubige Christen, dass wir diese frohe Botschaft als Zeugen in der heutigen Sprache weitertragen – mit dem Mund in Worten, oder mit den Händen in der Tat.