In der Gemeinschaft schmeckt es meist besser

Samstagmorgen - und der Duft von frisch aufgebrühtem Kaffee zieht durch die Wohnung.

Allmählich kommen alle Familienmitglieder oder WG-Mitbewohner aus ihren Zimmern und treffen sich zu einem gemeinsamen Frühstück am gedeckten Tisch. Während des Essens entstehen Gespräche, und es werden viele Gedanken ausgetauscht.

Im Restaurant um die Ecke findet zeitgleich etwas Ähnliches statt:
Eine Gruppe von Freundinnen hat sich zu einem Brunch verabredet und sie genießen gemeinsam die Auswahl am Buffet. Muntere Gespräche machen dieses Treffen zu etwas Besonderem.

Im Verlaufe einer Woche kann das ganz anders aussehen:
Bevor es zur Arbeit, zur Schule oder zur Uni geht, wird schnell gefrühstückt und die Gemeinschaft bleibt manchmal auf der Strecke.
Die Freundinnen, die sich im Restaurant getroffen haben, leben alleine und dementsprechend gibt es selten die Gelegenheit eines gemeinsamen Essens.

Ähnlich verhält es sich mit dem Erleben eines Gottesdienstes.

Außerhalb des Gottesdienstes suchen gläubige Christen jeder auf seine Art die Verbindung zu Jesus.
Sei es im Gebet oder sei es, dass man mit einem Bibelwort in den Tag startet.
Dieses kann in der Familie passieren oder alleine.
An einem Mittwochabend oder Sonntagmorgen sieht es schon wieder anders aus.

„Ich bin das Brot des Lebens!“ So lautet eine der Aussagen Jesu, die in der Bibel zu finden sind.
Während des Gottesdienstes besteht die Möglichkeit gemeinsam dieses Brot (sein Wort) zu genießen und gemeinsam die Sündenvergebung zu erleben.
Und wie bei einem gemeinsamen Essen mit der Familie oder mit Freunden kann es auch hier zu einem munteren Tischgespräch kommen – und das ist auch erwünscht.
Lasst uns gemeinsam essen, genießen und uns austauschen – denn auch das macht eine Gemeinde aus.