Diamantene Hochzeit in unserer Gemeinde

Der Gottesdienst am 30.5.19 hatte zwei Schwerpunkte:
Einmal wurde im Gottesdienst durch Priester Melbye die Bedeutung von Christi Himmelfahrt hervorgehoben, und danach konnte der Segen zur Diamantenen Hochzeit für das Ehepaar Borchert gespendet werden.

Gab es für beide Themen einen gemeinsamen Nenner? Den gab es tatsächlich.
Die Gemeinsamkeit könnte lauten: „Aus Wenigem kann und wird Vieles entstehen.“

Priester Melbye ging in seiner Predigt auf die christlichen Feiertage der letzten Wochen ein.Karfreitag, Ostern und nun Christi Himmelfahrt sind Ereignisse die aufeinander aufbauen.
Die Frage, die Priester Melbye stellte lautete: Wie passen diese Geschehnisse in unsere heutige Zeit und was machen wir damit?

Als Individuum mit einem Verstand ausgerüstet, versucht man zu begreifen und zu verstehen was vor über 2000 Jahren passiert ist. Der Dienstleiter erläuterte, dass es nicht „nur“ um das Verstehen geht, sondern um unseren Glauben und unsere Hoffnung. Mit unserem Verstand sind diese Dinge nicht zu erfassen.
Der Glaube und die Hoffnung unterliegen Schwankungen – das ist normal. Aus einem kleinen Glauben und einer kleinen Hoffnung kann und wird Größeres entstehen, denn es besteht ja eine Verbindung zu Gott.

Was hat das nun mit der Diamantenen Hochzeit zu tun?
In seiner Ansprache an das Ehepaar Borchert erzählte Priester Melbye auch ein wenig aus deren Leben.
Das Ehepaar hatte sich in Kriegszeiten kennen gelernt, als es sehr wenig gab - sei es an Wohnraum, Essen und Arbeit. Aus dem Wenigen ist aber über die 60 Jahre etwas Großes und Beständiges enstanden. Im Gottesdienst wurde dieser nun schon feste Ehebund erneut und wieder mit weiterem Segen Gottes ausgerüstet.
Im Anschluss luden Geschwister Borchert alle Anwesenden zu einem geselligen Beisammensein ein. Ihr Lieben: Habt herzlichen Dank, dass wir diesen besonderen Tag mit euch erleben und feiern durften.