„Lasst es uns neu versuchen!“

Am 12.6.2019 besuchte Apostel Falk unsere Gemeinde.

 

Das Bibelwort für diesen Mittwochabend Gottesdienst steht in Johannes 13; Vers 34 -35:

„Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt. Daran wird jedermann erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt.“

Diese Verse waren auch die Grundlage für den großen Jugendgottesdienst mit dem Stammapostel beim IJT 2019 in Düsseldorf gewesen. Darauf ging der Apostel gleich zu Beginn des Gottesdienstes ein. Es war dort bunt, vielfältig und freudig, so der Apostel, und dieses Event soll nicht bei den Jugendlichen „hängen bleiben“. Die Gedanken aus dem Jugendtag sollen in die Gemeinden weiter getragen werden.

Das Motto des IJT lautete: Here I am – Hier bin ich.
Das, so sagte  Apostel Falk, gilt für beide Seiten: Wir sagen: Hier bin ich Herr! Auch Gott sagt: Mein Kind, ich bin hier um dir nahe zu sein.

Im weiteren Dienen erläuterte der Apostel, dass die Liebe eine Menge bietet: Sie tröstet, sie befreit, sie gibt Frieden und Hoffnung.
Jesus hat es in dem Bibelwort nicht als Wunsch, sondern als ein Gebot geäußert, dass wir uns untereinander lieben sollen.
Das ist bei einer Gemeinschaft, die aus Personen mit den unterschiedlichsten Meinungen und Ansichten besteht, nicht immer so leicht.
Wenn wir in der Lage sind, uns in unserer Verschiedenheit zu akzeptieren und zu respektieren, sogar voneinander zu lernen und Konflikte ernsthaft aus der Welt schaffen wollen, dann sind wir auf einem sehr guten Weg.

Deutliche Worte fand der Apostel bei der Antwort auf die Frage, wie denn zu erkennen sei, dass wir Christi Jünger sind.
Er sagte, dass ein Christ bei Anzeichen von Ungerechtigkeit, Ausgrenzung und Gewalt seine Stimme erhebt, um diesen Dingen Einhalt zu gebieten.

Bezirksevangelist Peper sprach im Mitdienen davon, dass wir während eines Gottesdienstes die Möglichkeit haben, eventuell vorhandene „Haltungsschäden“ zu korrigieren. So auch heute Abend.
Er ermunterte die Anwesenden es neu zu versuchen, in der Liebe offenbar zu werden.

Zur Vorbereitung auf das Heilige Abendmahl erläuterte Apostel Falk, dass Gott die Vielfalt liebt und wünscht. Auch Jesus ruft zur Einheit untereinander auf - nicht zur „Gleichheit“.

Eine Gemeinde und die gesamte Kirche Christi ist ein bunter Garten mit viel Lebensenergie. Das ist auch das Besondere beim Heiligen Abendmahl: Viele unterschiedlich gesinnte Menschen feiern das Gemeinschaftsmahl. Gönnen wir es uns allen gegenseitig, dass wir im Abendmahl die Gemeinschaft mit Jesus erleben können.
Auch das ist ein Zeichen von Liebe.