„Mit offenen Fragen bringen Sie ihren Gesprächspartner zum Reden!“

Wer sich mit dem Thema „Fragetechniken“ beschäftigt, dem ist diese Aussage sehr geläufig.

Offene Fragen werden auch gerne als „W-Fragen“ bezeichnet, denn einige dieser Fragewörter lauten: Wieso, Weshalb oder Warum. Der Gesprächspartner kann auf eine Frage, die mit einem solchen W-Wort beginnt, ausführlich und in ganzen Sätzen antworten.
Mit offenen Fragen an unseren himmlischen Vater, bekommen wir auch ausführliche Antworten – wenn wir sie denn hören wollen.

Am 12.6.19 besuchte Apostel Falk unsere Gemeinde und während seiner Predigt stellte er folgende Aussage in den Raum:

„Die Liebe sei das Zeichen, woran man uns erkennt.“

So ein Satz löst (offene) - Fragen aus, und die stellte der Apostel auch an die Anwesenden:

  • Wie kann ich als Christ diese Liebe erkennbar für meine Umwelt zeigen?
  • Wann kann ich diese in mich ausgegossene Liebe erkennbar für andere machen?
  • Wo und in welcher Situation kann ein Christ ein Zeichen der Liebe setzen?

Das sind Beispiele aus einem Gottesdienst.

Als gläubige Christen haben wir täglich die Chance unseren Gesprächspartner Gott mit offenen Fragen zum Reden zu bringen. Das passiert im Gebet, oder im Laufe des Tages in einem Zwiegespräch mit unserem himmlischen Vater. Dazu müssen nicht die Hände gefaltet werden.
Alltägliche Situationen laden zu einem gedanklichen Fragespiel mit Gott ein: Die Fahrt in der U-Bahn, die Warteschlange an der Kasse oder ein eigentlich sehr ungeliebter Stau auf der Autobahn.

Die Erfahrung zeigt, dass eine Antwort nicht immer sofort kommt. Aber wenn sie kommt, die Antwort, ist es eine ausführliche, und kein „Nein“ oder „Ja“, und auch kein „Eventuell“, oder „Vielleicht“.

Gott möchte das wir Fragen stellen, denn das zeigt das wir uns mit IHM und unseren Glauben auseinandersetzen.