Umarmung ist mehr als "nur" ein Begrüßungsritual

Wenn Menschen zusammenkommen, begrüßen sich viele von ihnen nicht nur mit einem Händedruck, sondern auch mit einer Umarmung.
Obwohl eine Umarmung, laut Wikipedia, als ein Eingriff in den persönlichen Bereich gilt, kann diese doch mittlerweile ohne Stigmatisierung in der Öffentlichkeit durchgeführt werden.

Was ist denn nun eine Umarmung?
Wer bei Wikipedia nachschaut, findet folgende Definition:
„Je nach Situation, Kulturkreis und sozialer Beziehung kann eine Umarmung ein Ausdruck von Vertrautheit,Liebe ,Zuneigung oder Freundschaft sein.
Häufig umarmen sich Menschen als Zeichen von Anerkennung, Unterstützung, Ermutigung oder Trost.“

Auf Grund der Infektionswelle mit dem Corona-Virus, wurde am
01.März 2020 ein informatives Schreiben von Bezirksapostel Krause in den Gemeinden vorgelesen. Unter anderem wurde die wichtige Empfehlung ausgesprochen, Umarmungen bis auf weiteres erst einmal zu vermeiden.

Es gibt den bekannten Satz, das einem erst dann etwas als wichtig erscheint, wenn es plötzlich nicht vorhanden ist. Es war an diesem besagten Sonntag irgendwie zu spüren, dass der Handschlag oder die Umarmung zur Begrüßung beziehungsweise Verabschiedung dem einen oder anderen Besucher des Gottesdienstes fehlten.

Das kann uns beim lieben Gott nicht passieren. Hier besteht nicht die Gefahr, an einer Infektion zu erkranken, wenn er uns im Gottesdienst in seine Arme nimmt.
Hierbei „infiziert“ er uns mit seiner Liebe, Güte und Erbarmen und vielem mehr.
Lassen wir uns ruhig damit anstecken, und geben diese „Erreger“ an unsere Umgebung ab.

Übrigens:
Laut wissenschaftlicher Studien hat eine Umarmung auch eine gesundmachende Wirkung. Es werden dabei bestimmte Hormone im Körper ausgeschüttet, die gut für uns sind.


In diesem Sinne:
Fühlen Sie sich umarmt.