Hoffnung ist wie...

... Zucker im Tee. Sie ist zwar klein, aber sie versüßt alles.

Am 20.Mai 2020 konnte die zweite Video-Andacht aus der Gemeinde Alstertal für die Gemeinde Alstertal erlebt werden. Wiederum war es möglich, entweder am Computer oder per Telefon dabei zu sein.

Nach einem kurzen Eingangsgebet unseres Vorstehers und einem musikalischen Beitrag von Matthias Palland, begann die Andacht unter anderem mit diesem Zitat von Martin Luther:
„Alles, was in der Welt erreicht wurde, wurde aus Hoffnung getan!“

Matthias Tomischat beschrieb den Begriff „Hoffnung“ mit Hilfe einer Definition aus Wikipedia, wo unter anderem folgendes nachzulesen ist:
„Hoffnung (vgl. niederdeutsch: hopen „hüpfen“, „[vor Erwartung unruhig] springen“, „zappeln“) ist eine zuversichtliche innerliche Ausrichtung, gepaart mit einer positiven Erwartungshaltung dass etwas Wünschenswertes eintreten wird, ohne dass wirkliche Gewissheit darüber besteht.

Auf was hoffen wir Menschen?
Die Auswahl dessen, was erhofft wird ist groß:
Der Lottogewinn, eine Veränderung der Lebensverhältnisse und gerade heute: Ein Ende der Corona-Zeiten. Die Liste lässt sich beliebig fortsetzen. Kinder und Erwachsene, Gesunde und Kranke sowie Alte und Junge hoffen auf völlig unterschiedliche Dinge.

Hoffnung im biblischen Kontext
Sehr deutlich wurde in dieser Andacht, dass Christen ihre Hoffnung auf Jesus gründen dürfen.
Besonders im Neuen Testament ist die Hoffnung ein zentrales Thema.

Als eine von vielen Bibelstellen zitierte Matthias Tomischat aus Römer 15,13:
„Der Gott der Hoffnung aber erfülle euch mit aller Freude und Frieden im Glauben, dass ihr immer reicher werdet an Hoffnung durch die Kraft des Heiligen Geistes“

Viele christliche Feiertage wie Karfreitag und Ostern sowie Himmelfahrt und Pfingsten sind von Hoffnung erfüllt.

Kraftvolle Hoffnung in heutiger Zeit

Menschen, die auf der Flucht sind, sei es im Krieg aus Ostpreußen oder heute aus Syrien, treibt die Hoffnung auf bessere Zeiten an, um durchhalten zu können.
Erneuerungen, Veränderungen, Aufbruch und das Leben können von der Hoffnung positiv beeinflusst werden.
Voraussetzung dafür ist aber, dass wir Menschen eher Hoffnungsträger als Bedenkenträger sind.

Die Kraft der Hoffnung soll man nicht unterschätzen, denn:
„Hoffnung ist wie Löwenzahn. Sie kann wachsen, auch wenn die Lücke noch so klein ist.“