Herzlich Willkommen ...

...hier vor Ort, am Telefon oder am Computer!

 

In der von uns heute erlebten sozialen Distanz klingt der Begriff „Gemeinschaft“ schon fast wie ein Fremdwort. Heute konnte in vielen Gemeinden, so auch bei uns, eine doch ungewohnte Art der Gemeinschaft erlebt werden.

D A N K E !
Der erste Präsenzgottesdienst nach langer Zeit wurde am 7.6.2020 für Alstertal nicht nur vor Ort, sondern auch in einer Live-Übertragung oder per Telefon erlebbar.
In den letzten Wochen ist mit großem Engagement an der Technik gearbeitet worden, um diese Möglichkeit zu schaffen. Mit demselben Einsatz wurden auch die Räumlichkeiten in unserer Kirche so hergerichtet, damit alles den behördlichen Vorschriften entspricht.
Auf diesem Wege ein herzliches Dankeschön an alle daran Beteiligten.
Mit Abstand saßen wir beieinander: 30 Geschwister der Gemeinde hatten sich dafür entschieden.
Es war ein gutes Gefühl, einander zuzuwinken, ein paar Worte zu wechseln und Blickkontakt nach so langer Zeit zu haben. Der Vorsteher führte uns zunächst liebevoll in die geänderten Abläufe - auch beim Abendmahl - ein.

„Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus, die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit Euch allen!“
Diese sehr bekannten Worte aus dem 2. Korinther 13,13 waren die Grundlage für diesen Gottesdienst.

Die drei „Aggregatzustände“ Gottes
Mit den Begriffen „Gnade“; „Liebe“ und „Heiliger Geist“ wird eine Einheit beschrieben: Gott!
Besteht ER nun aus drei Teilen, oder wie ist das zu verstehen?
Unser Vorsteher versuchte es den Kindern so zu erklären:
„Wasser kann in drei verschiedenen Zuständen vorhanden sein.
Als unsichtbares Gas, als Flüssigkeit aus dem Wasserhahn oder als Eiswürfel im Tiefkühlfach. Egal welcher dieser Aggregatzustände zum Einsatz kommt – es ist und bleibt Wasser.“

Gott handelt aus keinem Reflex heraus
Nachdem verlesen dieses altbekannten Bibelwortes, hat die Schreiberin dieser Zeilen aus Reflex innerlich „Amen“ gesagt. Denn die Worte aus dem Schreiben an die Korinther schließen heute jeden von uns erlebten Gottesdienst als Segenswunsch ab.
Dieser Segen, den Gott uns immer wieder aufs Neue mitgibt, ist nicht als eine Reflexhandlung unseres himmlischen Vaters zu verstehen.
Ein Reflex wird als eine „unwillkürliche Reaktion auf einen von außen kommendem Reiz“ beschrieben, und auf Gottes Segen trifft diese Definition wirklich nicht zu.


Altbekannt und immer neu aktuell.
Während seiner kurzen Predigt ging der Vorsteher auch auf die derzeitige Situation in den USA ein. Wenn wir einmal unsere nähere Umgebung betrachten, stellen wir fest - wir brauchen gedanklich dabei gar nicht über den „großen Teich“ zu gehen.
Die Worte aus der heiligen Schrift an die Korinther, so erläuterte es der Vorsteher sehr eindringlich, gelten jedem Menschen auf diesem Planeten und somit auch jeder Person in unserer unmittelbaren Umgebung.
Wir Menschen machen oft bewusst oder unbewusst einen Unterschied in der Beurteilung, wem gewisse Dinge zustehen oder nicht.
Unser himmlischer Vater macht das nicht. IHM ist es gleichgültig wer oder was wir sind, denn er schenkt seinen Segen ALLEN – und nicht nur denjenigen die in ein von uns Menschen erschaffenes Raster passen.