Eine Freundschaft ist etwas Besonderes

Am 19.8.2020 fand in unserer Gemeinde erneut eine Andacht statt, bei welcher dieses Mal versucht wurde, den Begriff „Freundschaft“ genauer zu beleuchten.

"Ein Freund, ein guter Freund, das ist das Beste was es gibt auf der Welt…“
Einigen ist diese Liedzeile von den Comedian Harmonists vielleicht noch bekannt, denn sie stammt aus der Tonfilm-Operette „Die drei von der Tankstelle“. Gedreht wurde der Film im Jahre 1930.

Diese Liedzeile beschreibt eine Erkenntnis von jemandem, der einen wirklich guten Freund an seiner Seite hat.

Im Verlaufe der Andacht ließ S.Specht die zugeschalteten Zuhörer, aber auch die Anwesenden in der Gemeinde, an seinen Gedanken und Erfahrungen zum Thema „Freundschaft“ teilhaben.

Hier sind sie noch einmal stichpunktartig zusammengefasst:

  • Zu deinem Freund Jesus kannst du kommen, wie du bist – glaube es nur!
  • Kämpfe um deine Freundschaften, denn sie sind es wert.
  • Die Fürbitte deiner Freunde ist ein unendlicher Reichtum.
  • Du brauchst die Gnade deiner Freunde, die dir sagen: „Es ist alles gut“.
  • Dienen im Freundeskreis – nicht nur dort – tu so gut. Es haben beide Seiten etwas davon. Der Dienende aber auch der Empfangende.

In der von U. Streblow vorgelesenen Kurzgeschichte mit dem Titel „Freundschaft auf Zeit“ (geschrieben von Gisela Baltes) wird beschrieben, wie diese besondere Art von Beziehung zwischen Menschen verlaufen kann:
Sie beginnt langsam und wird immer intensiver. Irgendwann kommt vielleicht der Zeitpunkt wo man sich nichts mehr zu sagen hat, sich aus den Augen verliert und entfremdet.

Es gibt kurze, aber dennoch recht intensive Freundschaften woran man wachsen und reifen kann.

Im Gegensatz dazu bietet uns Jesus seine ewige Freundschaft an:
Diese Freundschaft geht sogar so weit, dass er sein Leben für uns gegeben hat.

Die Herausforderung ist, dass wir Jesus nicht sehen können und spätestens hier beginnt der Glaube.

Der bekannte Satz: „Man sieht nur mit dem Herzen gut“ (Antoine de Saint-Exupéry)  trifft es sehr gut.

Wenn wir ganz tief in uns hineinhorchen und unsere Erfahrungen als gläubige Christen dazu nehmen, verspüren wir, dass wir keinesfalls alleine sind.

Gott und sein Sohn – unser Seelenfreund – sind an unserer Seite. Sie stützen und trösten uns. Sie hören uns zu und haben immer ein offenes Ohr für uns.

Genauso sollte eine Freundschaft aussehen.