Ein fröhlicher Kindergottesdienst

An jedem 20.September eines Jahres wird in 145 Staaten der „Kindertag“ oder „Weltkindertag“ gefeiert.

In Wikipedia ist dazu folgender Vermerk zu finden:
„Mit der Verabschiedung der Resolution von 1954 wählte die Bundesrepublik Deutschland den 20. September als Weltkindertag. Abgesehen von vereinzelten Aktionen und Festen wurde dieser Tag von der Bevölkerung kaum wahrgenommen.“

Am 20.September 2020 wurde der Weltkindertag zumindest bei uns in der Gemeinde wahrgenommen. Das war auch am bunten und fröhlichen Altarschmuck zu erkennen, den die Kinder im Vorwege schon gebastelt hatten.
Diesem Kindergottesdienst, zu dem die ganze Gemeinde eingeladen war, lag eine Zeile aus dem „Unser Vater“ zu Grunde, und diese ist in Matthäus 6,10 nachzulesen:
„Dein Reich komme, dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden.“

Die Anwesenden und die Zuschauer / Zuhörer, die über das Internet verbunden waren konnten erleben, wie unser Vorsteher Link mittels Fragen versuchte, die Kinder auf diese Zeile des Gebetes hinzulenken.
Mit einfachen Beispielen aus dem Alltag konnte herausgearbeitet werden, dass wir alle in der Lage sind, eigenständig Entscheidungen treffen zu können.
Dennoch gibt es Situationen, wo andere Menschen Entscheidungen für uns treffen, da sie einen größeren Blick auf bestimmte Situationen haben.

Wie ist es denn beim lieben Gott?
Diese Frage war nicht ganz so leicht zu beantworten. Der Vorsteher versuchte zu erklären, dass Gott einen großen Plan mit uns hat. Wenn wir Gott um etwas bitten und es geschieht nichts, dann gibt es dafür einen Grund, den unser himmlischer Vater kennt.
Den Kindern, aber auch den Erwachsenen, wurde verdeutlicht, dass es nicht immer gut ist, wenn all unsere Gebete erhört werden würden.
Gerne, und darauf wies der Vorsteher die Kinder ganz besonders hin, dürfen wir im Gebet dann aber Gott sagen, dass wir gar nicht verstehen, warum ein Gebetswunsch nicht erfüllt wurde.

Während des Kindergottesdienstes wurden mit Gesang und Gitarrenbegleitung und mit viel Freude und Bewegung Kinderlieder vorgetragen wie: „Von allen Seiten umgibst du mich“, oder das mittlerweile schon als „Alstertaler Hymne“ bekannte fröhliche Lied „Wir sind die Kinder von Alstertal“.

Bei großartigem Wetter konnten wir nach dem Gottesdienst noch im Kirchengarten zusammen sein, wo Abstand und Belüftung bestens möglich sind. Liebevoll hatten einige Geschwister Kaffee und Kuchen, Brötchen und Bratwurst und kalte Getränke bereitgestellt: lecker essen, spielen, toben, klönen – herrlich. Viele Gespräche zwischen Klein und Groß, Jung und Alt konnten geführt werden und dieser lockere Austausch untereinander hat wieder einfach gut getan. Es war – mitten in Zeiten von Corona – richtig schön „alstertalig“.