Chronik: Die neue Gemeinde Alstertal

Seit Mai 2002 betreute Evangelist Joachim Schatte die Gemeinden Sasel und Wellingsbüttel. Im Juli 2002 erklärte Bezirksapostel Leber im Rahmen eines Gemeindenachmittags, in welchen Schritten die Zusammenlegung der beiden Gemeinden geplant war.
Zum letzten Gottesdienst in der Saseler Kirche am 6.11.2002 war auch die Gemeinde Wellingsbüttel eingeladen. Apostel Karl-Heinz Schumacher löste die bestehenden Gemeinden auf, gründete die neue Gemeinde Alstertal und bestätigte Joachim Schatte als Gemeindevorsteher. Seitdem fanden alle Gottesdienste und Gemeindeaktivitäten in der Wellingsbütteler Kirche statt.
Die Räumlichkeiten in der Wellingsbütteler Kirche waren sehr begrenzt, da die Gottesdienste damals wie heute regelmäßig von bis zu 120 Gemeindemitgliedern besucht werden. Zur Gemeinde gehören zurzeit insgesamt etwas mehr als 200 Mitglieder.

Die Gemeinde suchte und fand Gelegenheit zum kennenlernen und zusammenwachsen. Die Jugend-, Kinder- und Seniorengruppen, die Chöre, die Sonntagsschule und der Religionsunterricht wurden integriert.

Die Bauarbeiten für die neue Kirche begannen im März 2004, Grundsteinlegung war am 14. Mai 2004.

Die Kirchenverwaltung hatte verschiedene Architektenentwürfe geprüft und sich schließlich für ein ungewöhnliches Konzept entschieden. Die Sitzplatzreihen sind in Form eines Viertelkreises um den Altar herum angeordnet, um den Zuhörern eine größere Nähe zum Altar zu bieten und das Gefühl der Verbundenheit zu verstärken.
Die Kirche bietet ca. 200 Personen Platz, hat variabel nutzbare Nebenräume und einen schönen Kirchengarten mit einigen alten Obstbäumen. So ist auch Raum für Gemeindeaktivitäten außerhalb der Gottesdienste.

In einem Festgottesdienst am 11. Februar 2005 weihte Bezirksapostel Wilhelm Leber die neue Kirche.

Joachim Schatte leitete die Gemeinde bis zum 31.12.2006. Im letzten Gottesdienst des Jahres wurde er von Bezirksapostel Karl-Heinz Schumacher in den Ruhestand versetzt und Priester Matthias Tomischat als Gemeindevorsteher ordiniert.