„Reiches Versprechen hat Gott gegeben…“sang die Gemeinde als Eingangslied. Und darum ging es auch in der Predigt: um Gottes Versprechen an uns und um das, was im Konfirmationsgelübde der jungen Christen anklingt, das sie vor der Gemeinde sprechen werden.
Der Bezirksevangelist Wolfgang Peper sagte zu Beginn: „Vielleicht ist so ein Gelübde viel zu groß für mich – so könnte man mit 14 oder 15 Jahren denken“.
Doch in seiner Ansprache – die an diesem Tage direkt an die drei Konfirmanden gerichtet war - hat er dann liebevoll und mit vielen verständlichen Beispielen deutlich gemacht, worum es in diesem christlichen Ritual geht. Nämlich zuerst um das Versprechen Gottes an uns Menschen: Er verspricht uns vorbehaltlose Liebe. Da fällt es ja eher leicht, auch anderen Menschen gegenüber zu bekennen, dass man selbst dann ebenfalls JA zu Gott sagt. „Und wenn Treue Spaß macht, dann ist es Liebe“. Liebe ist nämlich die Antwort auf Gottes Versprechen. Gott zu bekennen ist auch gar nicht zu schwer, denn wir tun das ja immer schon dann, wenn wir sein Gebot halten: „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.“ – „Gottes Liebe werdet ihr nie verlieren“, sagte er noch und wünschte den drei Jungs, dass sie Sein Nahesein spüren mögen. „Ihr haltet heute eure Seelen in seinen Sonnenschein.“
Mit großer Tiefe in seinen Segensworten hat der Bezirksevangelist den Segen Gottes mit Handauflegung gespendet. Es gab wunderschöne verschiedene Musikbeiträge und danach wurden wir Zeuge der ebenfalls herzlichen und segnenden Umarmungen der Eltern.
Was für ein schöner Konfirmationsgottesdienst!
Neuapostolische Kirche