Ein Wochenende mit viel Musik und Gemeinschaftserleben

Unser Chorleiter Marvin hatte den Gedanken, einmal etwas mehr von der Schubert-Messe in einem Gottesdienst zum Vortrag zu bringen.

Wir haben etliche Lieder daraus in unserer Chormappe und singen sie auch manchmal einzeln.  

Aber Marvin sagte: „Ich finde die Lieder so schön – die Musik und die Texte – das möchte ich gerne mit Euch einmal für einen Gottesdienst zusammenfassen – so war das ja ursprünglich liturgisch angelegt.“

Der Text der Deutschen Messe von Franz Schubert wurde von Johann Philipp Neumann verfasst. Das Werk besteht aus acht festen Messgesängen.

Wir haben uns am Samstag den 10. Oktober von 10 Uhr bis zum Nachmittag unter Marvins Leitung mit den Liedern beschäftigt und konnten die Messe dann konzentriert am Sonntagmorgen im Gottesdienst singen.

Das ganze Wochenende war für uns unter dieser Musik harmonisch gelungen – das konnte man überall von den Teilnehmenden hören.
Singen, zusammen essen und viel Gedankenaustausch – schön.

Wir sind Marvin für die besondere Initiative dankbar. Er hat auch aus der Gemeinde danach viel Zustimmung für dieses Projekt voll seelentiefer Musik erhalten. Es sind ja oft bestimmte Sätze, die uns berühren.

So ist es jedenfalls bei mir, wenn ich singen kann:

Herr! Du hast mein Fleh’n vernommen,
Selig pocht’s in meiner Brust;
In die Welt hinaus, ins Leben
Folgt mir nun des Himmels Lust.

Dort auch bist ja du mir nahe,
überall und jederzeit.
Allerorten ist dein Tempel,
wo das Herz sich fromm dir weiht.

Segne, Herr, mich und die Meinen,
segne unsern Lebensgang!
Alles unser Tun und Wirken
sei ein froher Lobgesang!